Hafen Duisburg schlägt wenig um

Der Duisburger Hafen hat im vergangenen Jahr 68,3 Millionen Tonnen umgeschlagen. Das sind rund drei Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr, teilte die Duisburger Hafen AG am Mittwoch mit. Grund ist vor allem das monatelange Niedrigwasser im Rhein. Außerdem würden die Kohlelieferungen als Folge der Energiewende sinken, beim Stahl würden schon jetzt nur noch rund 50 Prozent der früheren Mengen umgeschlagen, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Hafengesellschaft. Der Containerumschlag sei dagegen auf Rekordniveau geblieben. Der Umsatz der Duisport-Gruppe stieg um 11,6 Prozent auf 279 Millionen Euro, der Jahresüberschuss erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 12,2 Millionen Euro. Der Umsatzzuwachs resultierte vor allem aus dem Zukauf eines Logistikdienstleisters. Derweil entwickelt sich Duisburg zur Drehscheibe für einen Teil des Handels zwischen China und der Europäischen Union. Derzeit verkehren pro Woche etwa 35 Güterzüge zwischen der Stadt am Rhein und verschiedenen Zielen in China, so Staake. fab

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