Helgoländer Häfen können mehr

Wie lassen sich die Helgoländer Häfen nachhaltig nutzen? Mit dieser Frage haben sich in den zurückliegenden Monaten 15 Studierende des Fachbereichs Seefahrt und Logistik der Jade Hochschule auseinandergesetzt.

„Verschiedene Studien von Beratungsgesellschaften liegen für die Helgoländer Häfen bereits vor“, weiß Florian von Kroge, einer der studentischen Projektleiter. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Janik Baum sorgte er dafür, dass das von den Studierenden erarbeitete Konzept ganzheitlicher ausgerichtet ist als bisherige Ansätze. „Wir haben uns das Inselleben angeguckt und die Bedürfnisse vor Ort analysiert“, erklärte Baum.

Im Ergebnis schlagen die Studierenden vor, die fünf bestehenden Häfen der Insel für unterschiedliche Zwecke zu nutzen und sie in ihrer Nutzung zu optimieren. Der Südhafen und der Helgolandkai bilden dabei den Anlandungshafen für den Tourismus, wohingegen am Helgolandkai vornehmlich die Offshore-Schifffahrt sowie die Ver- und Entsorgung der Insel abgewickelt werden soll. Der Nordost-Hafen wird zum Sportboothafen und der Binnenhafen wird der Ausweichhafen für die Sportboote. Bislang werden die Häfen jeweils für mehrere Bedarfe genutzt. ger

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