Intelligente Lösungen für maritime Logistik fördern

Klaus.-Dieter Peters, Foto: ZDS
Die fünf norddeutschen Verkehrsminister und -senatoren sowie der Bund wollen bei der Nationalen Maritimen Konferenz am 19. und 20. Oktober in Bremerhaven ein neues Hafenkonzept vorstellen.
Das Bundesverkehrsministerium arbeite an einer möglichen Förderung der Hafenlogistik und Hafentechnologien sowie der Hafeninfrastrukturen für die Offshore-Windenergie, sagte der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) nach dem vierten Hafenentwicklungsdialog im schleswig-holsteinischen Lauenburg.
Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) begrüßte in seiner Stellungsnahme, dass sich die Senatoren und Minister sowie der Bund einig seien, dass sich im kommenden Bundesverkehrswegeplan die verbesserte Anbindung der Seehäfen ans Hinterland widerspiegeln müsse, ebenso wie die Ertüchtigung der seewärtigen Zufahrten. Darüber hinaus verwies der ZDS auch auf die Bedeutung der Technologieförderung. „Neben Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur halten wir die gezielte Förderung von intelligenten Lösungen zur Ablaufoptimierung in der maritimen Logistik durch den Bund für ein geeignetes Instrument zur Bewältigung der durch das Umschlagwachstum gestiegenen Anforderungen“, sagte ZDS-Präsident Klaus-Dieter Peters, der hinzufügte: „Wir benötigen eine Neuauflage der Forschungsinitiative ISETEC.“ dpa/bre
