„Jobmotor für Region bleiben“

In Duisburg erwartet man eine „verhaltene Entwicklung“ , Foto: Duisport
Der Duisburger Hafen bekommt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 das schwächere Wachstum in China zu spüren.
Im laufenden Jahr erwarte der Hafen keine nennenswerte Verbesserung des globalen Welthandels, sagte der Vorstandschef der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, bei der Bilanzvorlage am Dienstag in Duisburg.
Im vergangenen Jahr war die Gesamtleistung der duis port-Gruppe um rund 10 Prozent auf 217 Millionen Euro gestiegen. Mit rund 16 Millionen Euro (2014: 14 Mio Euro) hatte das Vorsteuerergebnis einen neuen Höchstwert erreicht. 2016 rechne er nicht mehr mit einem weiteren Wachstum, sagte Staake. Trotz der Eintrübung wolle der nach eigenen Angaben weltgrößte Binnenhafen seine Funktion als Jobmotor für die Region beibehalten, kündigte der Hafen-Chef an. Derzeit seien rund 46.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Hafen abhängig, davon etwa die Hälfte in Duisburg selbst.
Die duis port-Gruppe hatte 2015 vor allem ihr internationales Geschäft mit der Türkei und China intensiviert. Ziel sei es, die Position des Hafens als führender europäischer Eisenbahnknotenpunkt für Warenströme zwischen Europa und Asien weiter auszubauen. Derzeit verkehren bereits täglich Züge zwischen Duisburg und Orten in China. dpa/bre
