Live: Chemieunfall im Hamburger Hafen

Am Montagmorgen kam es zu einem Säureunfall in Steinwerder.

Update vom 21. März 2016, 13:44 Uhr

Während die letzten Gasreste zur Stunde aus der Halle der SAT Sonderabfall GmbH & Co. KG gepumpt werden, bezeichnet die Hamburger Feuerwehr den Vorfall als "glimpflich verlaufen". Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Dennoch evakuierten die Einsatzkräfte das Gelände in einem Umkreis von rund 200 Metern.

Die Polizei und das Amt für Arbeitssicherheit haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Unfallursache ist bisher weitestgehend ungeklärt. ger/dpa

 

Update vom 21. März 2016, 13:12 Uhr

Aktuell pumpen die Ensatzkräfte der Hamburger Feuerwehr Sauerstoff in die Lagerhalle. Damit soll das durch die chemische Reaktion entstandene Nitrose-Gas austreten und sich verflüchtigen können. Das hochexplosive, giftige und ätzende Gasgemisch hatte sich zuvor an der Hallendecke gesammelt.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich der Fahrer des Gabelstaplers rechtzeitig in Sicherheit bringen können und blieb unverletzt. ger

 

Update vom 21. März 2016, 12:48 Uhr

Neuesten Informationen zufolge ereignete sich der Vorfall in den Hallen der SAT Sonderabfall und Transport GmbH & Co. KG. Das Entsorgungsunternehmen gehört zur Karl Meyer Gruppe und ist auf die Beseitigung von gefährlichen Abfällen wie zum Beispiel Lösemitteln, Lackscklämmen, Laugen und Säuren spezialisiert. ger

 

Original-Artikel vom 21. März 2016, 12:10 Uhr

In einer Lagerhalle im Ellerholzweg, Steinwerder, hat ein Gabelstapler ein 1000-Liter-Fass Schwefelsäure beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Knapp die Hälfte des Inhalts soll ausgetreten sein. Außerdem sei ein zweites 1000-Liter-Fass, gefüllt mit Salpetersäure, von einem Regal gestürzt und zerbrochen.

Durch die Reaktion der beiden Säuren habe sich giftiger Dampf entwickelt. Die Hamburger Feuerwehr riet allen Anwohnern der Stadtteile Steinwerder, HafenCity, Alt- und Neustadt, Wilhelmsburg, Kleiner Grasbrook und Klostertor, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Über potenzielle Verletzte gebe es bislang keine Informationen. ger/dpa

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