„Mukran Port“ als neue Marke

Sassnitz-Mukran: Vielseitigkeit ist Trumpf. Betonfertigteile liegen am Fährterminal bereit, Foto: Arndt
Die Fährhafen Sassnitz GmbH hat sich zum 1. Mai 2016 im Markt neu aufgestellt, und zwar unter der Dachmarke „Mukran Port“.
Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund des seit der Wende 1990 systematisch und umfassend vollzogenen Serviceportfolios: Aus dem reinen Fährhafen hat sich inzwischen ein Vielzweckhafen mit einem starken, hafenbezogenen Industriekern entwickelt. Die neue Marke vereint vier Kompetenzbereiche unter ihrem Dach.
Thomas Langlotz, Leiter Marketing & Vertrieb Fährhafen Sassnitz GmbH: „Mit der neuen Marke vollziehen wir den logischen nächsten Schritt, der sich in unserem operativen Geschäft schon seit Jahren widerspiegelt.“ Der Hafen ist eine wichtige Drehscheibe im Zusammenhang mit der Errichtung von Offshore-Windparks in der deutschen Ostsee, wie die Anlagen „Wikinger“ (Iberdrola) und „Arkona“ (E.ON). Service- und Wartungsarbeiten an diesen Parks sollen künftig auch über den Hafen auf Deutschlands größter Ostseeinsel, Rügen, ausgeführt werden.
Was der Hafenstandort zu bieten hat, wurde am Freitag vergangener Woche während der „Wirtschaftsgespräche“ deutlich. Sie waren eingebettet in den symbolischen ersten Spatenstich für das neue Röhrenwerk (THB 2. Mai 2016). „Der Hafen Sassnitz-Mukran hat sich dank seiner idealen Standortvorteile zu einem attraktiven Ansiedlungsort für Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und für Servicebetriebe im Bereich des Baus und der Wartung von Offshore-Windenergieanlagen entwickelt. Der Großgewerbestandort punktet mit Produktionsflächen an der Kaikante, attraktiven Seeverbindungen von Deutschland nach Schweden, Dänemark/Bornholm, Finnland, Russland und ins Baltikum sowie dem größten Eisenbahnfährhafen Deutschlands in idealer Lage direkt an der offenen See“, stellte Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Schweriner Wirtschaftsministerium, fest. Zur langfristigen Absicherung der Wettbewerbsposition benötige der Hafen „auch Kaikanten mit bis zu 18 Meter Wassertiefe“, sagte Rudolph. EHA
