„Neun Millionen TEU sind realisierbar“

Die Containerterminals entlang der gut fünf Kilometer langen Stromkaje in Bremerhaven bieten eine theoretische Umchlagkapazität von bis zu neun Millionen TEU.

Darauf wies jetzt Bremens Häfen- und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) auf dem mit mehreren Sprechern bereicherten Festakt im BLG-Forum anlässlich des ersten, vor 50 Jahren in den Bremischen Häfen umgeschlagenen Containers hin. „Ich bin davon überzeugt, dass der Containerhafen Bremerhaven sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat“, sagte Günthner auf einer Gemeinschaftsveranstaltung der Bremischen Hafenvertretung (BHV) und „Via Bremen“ in der Weserstadt. Der Senator stellte in seiner Rede die Weitsichtigkeit der Bremer Politik und der Hafenwirtschaft vor 50 Jahren heraus, als es darum ging, die Möglichkeiten der Box für den Umschlag und den Handel einzuschätzen. „Die Entscheidung des Senats, den Hafen zu einem Zentrum der internationalen Containerlogistik zu machen, war ebenso mutig wie konsequent.“ Trotz der nicht wenigen Kritiker glaubten wichtige Entscheidungsträger an die Box – und bekamen Recht: „Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Bremerhavener Containerkaje auf fast 5000 Meter Länge wurde die Grundlage für den dauerhaften Erfolg eines Hafens gelegt, der zu einem der größten in Europa wurde.“ Der Senat stehe ohne Wenn und Aber zum Hafen und werde dessen Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken, so Günthner. Beispielhaft nannte er den Ausbau der Hafeneisenbahnanlagen, der neben dem Containerbereich auch dem Auto-Umschlag zugute kommen werde. Frank Dreeke, Vorstandsvorsitzender der BLG Logistics Group, ging auf die Rolle des Konzerns in der vor einem halben Jahrhundert eingeläuteten Container-Ära ein. Dreeke: „Wir waren die erste Hafengesellschaft in Deutschland, die sowohl in der Lage als auch willens war, Container zu entladen“, stellte er fest. Ohne die Box wäre „die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands als Exportnation nicht möglich gewesen“. NOL/EHA

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