Rückgang in bremischen Häfen

In den Häfen Bremerhaven und Bremen sind 2015 deutlich weniger Güter über die Kaikanten gegangen als im Jahr zuvor.

Der Gesamtumschlag ging um 6,2 Prozent zurück, teilte Bremens Hafensenator Martin Günthner (SPD) am Montag mit. In absoluten Zahlen gerechnet sank der Umschlag damit von 78,3 Millionen auf 73,4 Millionen Tonnen. Zur Begründung verwies Günthner auf massive wirtschaftliche und politische Krisen in Industrie- und Schwellenländern. „Dadurch wurde das Geschäft an den Kajen 2015 erheblich belastet.“ Auch 2016 sei für Europas Großhäfen mit Risiken verbunden.

Im Stückgut-Sektor fiel der Umschlag der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven 2015 um sieben Prozent auf 63,2 Millionen Tonnen. Dagegen behauptete sich der Massengutumschlag, der zum weitaus größten Teil in Bremen-Stadt abgewickelt wird, gegen den Trend und nahm von 10,2 auf 10,3 Millionen Tonnen zu. Der Umschlag nur mit Containern fiel um 4,3 Prozent auf 5,5 Millionen TEU. Zum Vergleich: Hamburg musste im vergangenen Jahr beim Containerumschlag einen höheren Rückgang hinnehmen: um 9,3 Prozent auf 8,8 Millionen TEU (THB 11. Februar 2016).

Äußerst zufrieden zeigte sich Günthner mit den aktualisierten Zahlen des Fahrzeugumschlags. Mit 2,25 Millionen Automobilen wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr nur um 0,6 Prozent verfehlt. fab

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