Russisches Holz an der Jade

Die 1991 gebaute „Kergi“ wird von Estland aus gemanagt, Foto: Bökhaus
Trotz des Handelsembargos der Europäischen Union (EU) gegen Russland und der schon jetzt spürbaren Auswirkungen für die deutschen Seehäfen gibt es doch immer wieder Lichtblicke: Holz aus den Wäldern Russlands brachte jetzt der mit 4059 BRZ vermessene Frachter „Kergi“ aus Archangelsk nach Wilhelmshaven.
Am Nordostkai wurde die Fracht umgeschlagen und für die Weiterverwendung durch einen Baustoffhändler abtransportiert. Die „Kergi“ (IMO 9005326) wird durch die estnische Gesellschaft Cargohunter AS eingesetzt. Das 109 Meter lange Frachtschiff wurde 1991 in den Niederlanden gebaut und wechselte schon mehrfach seinen Namen. So transportierte es auch schon als „Sea Admiral“, „Emil Nolde“ und „Vergi“ seine Ladung über die Meere. DB/pk

