Schweizerische Rheinhäfen steigern Umschlag

Der Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 um 15,5 Prozent auf mehr als 1,5 Millionen Tonnen gestiegen.

Das Wachstum im Vorjahresquartal war mit 1,3 Millionen Tonnen auch stark gewesen, profitierte jedoch auch vom Mitnahmeeffekt der Bahnunterbrechung bei Rastatt. Der Einbruch aufgrund anhaltend niedriger Wasserstände kam erst im zweiten Halbjahr. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 massiv zugelegt haben im Import die Mineralölprodukte sowie Nahrungs- und Futtermittel, im Export die Bereiche Steine, Erden, Baustoffe sowie Erze und Metallabfälle.

Nicht ans Vergleichsquartal heran kam der Containerverkehr, der in den ersten Monaten 2018 speziell vom erwähnten „Rastatt-Effekt“ profitiert hatte. 31.468 TEU wurden im Berichtszeitraum wasserseitig umgeschlagen. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 bedeutet dies einen Rückgang um 14,2 Prozent.

Der Mitnahmeeffekt aus dem Halten oder Verlängern von Verträgen mit der Binnenschifffahrt ebbte im Verlauf der ersten Monate des Jahres 2019 ab. Im Januar lag das Aufkommen noch um 11 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, während der Februar mit 1,2 Prozent nur noch knapp im Plus lag. Der März dagegen fiel mit minus 11,4 Prozent hinter den Vorjahresmonat zurück. jpn/bek

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