Seegüterumschlag unter Druck

Das eingeschränkte Russland-Geschäft und die schwächelnde Konjunktur in China wirkten sich auch auf den Seegüterumschlag der bremischen Häfen aus.

In Bremerhaven ging er im ersten Halbjahr zurück, während er in Bremen-Stadt leicht zulegte. Wie Hafensenator Martin Günthner (SPD) jetzt mitteilte, sank der Gesamtumschlag im Land Bremen im ersten Halbjahr um 5,9 Prozent auf 36,6 Millionen Tonnen (Vergleichszeitraum 2014: 38,8 Millionen Tonnen). Der Empfang und der Versand von Seegütern hielten sich mit 18,5 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr (18,1 Millionen Tonnen) die Waage.

Der Standort Bremen-Stadt, der vor allem auf Massengut und nicht-containerisiertes Stückgut spezialisiert ist, legte beim Gesamtumschlag im ersten Halbjahr um 1,5 Prozent zu (2015: 6,2 Millionen Tonnen; 2014: 6,1 Millionen Tonnen). Anders stellt sich die Situation in Bremerhaven dar. Dort sank der Gesamtumschlag in der ersten Jahreshälfte von 32,7 Millionen Tonnen im Jahr 2014 auf aktuell 30,3 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Rückgang um 7,2 Prozent. Europas viertgrößter Containerhafen brachte es von Januar bis Juni 2015 auf eine Umschlagleistung von 2,7 Millionen TEU. Das entspricht einem Minus von 3,5 Prozent, da im entsprechenden Vorjahreszeitraum rund 100.000 TEU mehr umgeschlagen wurden. bre

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