Seegüterumschlag wächst wieder

Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen wächst wieder. Im laufenden Jahr wird dem deutschen Seeverkehr eine Steigerung von 2,4 Prozent prognostiziert. Zwischen 2017 und 2019 kann mit einem Zuwachs von 1,9 Prozent pro Jahr gerechnet werden.

Die Zahlen ergeben sich aus der Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr – Mittelfristprognose Winter 2015/2016, die das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) am Freitag veröffentlicht hat, teilte der Zentralverband der deutschen Seehäfen (ZDS) weiter mit. Den Angaben zufolge stabilisiert sich der Gütertransport über den Seeverkehr 2016 mit 299,1 Millionen Tonnen wieder knapp auf dem Niveau von 2014 (300,3 Millionen Tonnen). Für 2019 wird eine Transportmenge von insgesamt 316,6 Millionen Tonnen prognostiziert.

Hintergrund sind weitere Stabilisierungen in Russland, Südamerika und Asien. Insgesamt wird für die deutschen Seeverkehre mit einem stetigen Wachstum gerechnet. Die Zuwachsprognosen für den Seeverkehr beruhen auf positiven Einschätzungen für den Außenhandel und Annahmen über das Weltwirtschaftswachstum. Zudem wird mit einer Stabilisierung der Situation in Russland und in den Ländern in Südamerika und Asien schon ab 2016 gerechnet.

Die gute Konjunktur in Europa wird sich generell auf alle Güterabteilungen der Seetransporte positiv auswirken, heißt es weiter in der Mittelfristprognose. Hochwertige Güter (Güter zum kurzfristigen Gebrauch und langlebige Konsumgüter) sowie Exportprodukte im Bereich Maschinenbau werden weiterhin Transportzuwächse im Seeverkehr mit über zwei Prozent realisieren. Die 2015 rückläufigen Transportmengen im Seeverkehr (292 Millionen Tonnen/-2,7 Prozent) waren im Wesentlichen auf die Einbrüche im Warenaustausch mit Russland, den USA und Asien zurückzuführen. FBi

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