Weniger Seegüterumschlag
Der Güterumschlag der Seeschifffahrt ist 2015 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 296,2 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. 2014 waren es 304,1 Millionen Tonnen.
Die aus dem Ausland empfangene Gütermenge nahm mit einem Minus von drei Prozent stärker ab als die nach ausländischen Häfen versandte Gütermenge, die um 2,7 Prozent zurückging. Der innerdeutsche Seeverkehr stieg dagegen um 8,3 Prozent, bildet mit 8,2 Millionen Tonnen mengenmäßig aber auch die kleinste Verkehrs relation.
Der Containerverkehr lag 2015 bei 15,2 Millionen TEU. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang um 4,6 Prozent. Damit war der Containerumschlag stärker rückläufig als der Seegüterumschlag insgesamt. 2014 war der Containerumschlag noch überdurchschnittlich gewachsen.
Die Standorte entwickelten sich unterschiedlich. Hamburg verlor beim Seegüter umschlag 5,4 Prozent, die bremischen Häfen 4,8 Prozent und Kiel 4,2 Prozent. Dagegen legten die niedersächsischen Häfen mit zwölf Prozent, die Rostocker Häfen mit vier Prozent und die Brunsbütteler Ports gemeinsam im Verbund mit HaGePorts um 16 Prozent zu. fab
