Zwei Containerbrücken für Bronka

Bronka: Mit neuen Containerbrücken für die Zukunft gerüstet , Foto: Port of Bronka
Mit den ersten beiden Containerbrücken vom Typ STS P167 L (WS) des Herstellers Liebherr hat sich der neue russische Ostseehafen Bronka jetzt für die Abfertigung von Post-Panamax-Schiffen mit einer Stellplatzkapazität bis zu 8100 TEU gerüstet.
Die beiden Containerbrücken, die Mitte August angeliefert wurden, sind mit einer Reichweite der Ausleger von 51 Metern in der Lage, noch den äußersten von 18 Containern nebeneinander an Deck zu löschen oder zu laden. Darüber hinaus haben sie im Twinlift-Betrieb eine Hebekraft von jeweils 65 Tonnen.
In der ersten Ausbaustufe, die wie die offizielle Inbetriebnahme für September 2015 geplant ist, wird der Tiefwasserhafen vor den Toren von St. Petersburg mit insgesamt vier Post-Panamax-Containerbrücken ausgestattet sein.
„Im neuen Hafen Bronka verwenden wir nur hocheffizientes Equipment und neueste Technologien. Die STS-Liebherr-Krane sind mit modernsten Drehzahlregelsystemen, einem fortschrittlichen Steuerungssystem des Laders mit hoher Verdrehsteifigkeit sowie hochwertigen Metallstrukturen ausgestattet“, sagt Alexei Shukletsov, Geschäftsführer des Hafens. Bereits im Juni hatte der Mehrzweckhafen am Südufer des Finnischen Meerbusens die ersten drei von insgesamt zehn RTG-Kranen des finnischen Herstellers Kronecranes erhalten (THB 16. Juni 2015).
Die Wassertiefe in Bronka wird mit der ersten Ausbaustufe 11,2 Meter betragen. Zum Ende dieses Jahres plant man dort allerdings schon mit einer Wassertiefe von 14,4 Metern. Perspektivisch sind sogar 16 Meter angedacht, was die Konkurrenzfähigkeit der dortigen Umschlaganlage nochmals erhöhen würde.
Der Tiefwasserhafen Bronka wird somit auf lange Sicht eine sinnvolle Ergänzung zu den Terminals des Hafens von St. Petersburg sein, die für die Abfertigung von Großschiffen nicht über die notwendige Technik und Wassertiefe verfügen. bre
