HHLA kauft zehn weitere E-Loks
Das Hamburger Hafen- und Logistik-Unternehmen HHLA baut seine Intermodal-Kompetenz weiter aus.
Wie der Konzern am Mittwoch berichtete, erhält die Tochtergesellschaft Metrans a.s. weitere zehn Lokomotiven. Dabei handelt es sich um Loks des Typs „Vectron MS“, die bei Siemens Mobility in Tschechien in Auftrag gegeben wurden. Der Kaufpreis dieser sowohl für den Güter- als auch für den Personenverkehr entwickelten Schienenfahrzeuge blieb dabei ungenannt. Die Loks werden im Siemens-Mobility-Werk in München-Allach gefertigt und werden ab Ende 2019 bis Frühjahr 2020 ausgeliefert. Das leistungsstarke Traktionsmaterial wird dabei im grenzüberschreitenden Güterverkehr in Mittel- und Osteuropa zum Einsatz kommen. Er freue sich über die Erweiterung der Metrans-Fahrzeugflotte, erklärte Peter Kiss, CEO der Metrans-Gruppe. Damit werde das Ziel bekräftigt, „weiterhin mit den Transportströmen der Zukunft zu wachsen“. Die Anschaffung der zusätzlichen Lokomotiven werde zudem für eine noch größere Marktflexibilität und auch -elastizitität sorgen. Für Roman Kokšal, CEO von Siemens Mobility in Tschechien, sind die Vectron-Lokomotiven seit ihrer Einführung im europäischen Markt im Jahr 2012 so etwas wie „eine Erfolgsgeschichte“. Man freue sich darüber, dass man den Verkauf der 900. Vectron-Lokomotive dann gemeinsam mit Metrans feiern könne, ergänzte Kiss. Die Lokomotiven für Metrans erreichen eine Höchstleistung von 6,4 MW und eine Spitzengeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern. Zudem verfügen sie über die jeweils erforderlichen nationalen Zugsteuerungssysteme und seien mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) ausgerüstet. EHA
