Infrastruktur muss Chefsache werden

Bremens Speditions- und Logistikwirtschaft erwartet von einem neuen Senat, dass er den Ausbau und die Erneuerung gerade auch der straßenseitigen Infrastruktur zu einem zentralen Thema der künftigen politischen Arbeit macht.

Darauf wies Oliver Oestreich, Vorsitzender des Vereins Bremer Spediteure (VBSp), am Mittwoch bei der Vorstellung der wirtschaftlichen Kennzahlen seiner rund 200 Mitgliedsfirmen für das Jahr 2018 hin. Die klare Forderung formulierte Oestreich bewusst vor dem Hintergrund der jetzt anstehenden Neuwahl zur Bremer Bürgerschaft. Sie findet am 26. Mai und damit parallel zu den Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) statt. Der aktuelle Zustand der Bremer Straßeninfrastruktur bereitet den Speditions- und Logistikunternehmen schon jetzt größte Sorgen. Ganz oben stehen hier die Einschränkungen im Bereich der Lesumer Brücke im Zuge der Autobahn A27. Hier müssten die Planungen für einen Ersatzbau „unverzüglich“ eingeleitet werden, so Oestreich. EHA

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