Kritik an neuen Trassenpreisen
Mit Unverständnis reagieren die Wettbewerbsbahnen im Güterverkehr auf die Entscheidung der Bundesnetzagentur, der DB Netz AG im Fahrplanjahr 2020/21 eine Erhöhung der Schienenmaut zu genehmigen. Demnach müssten für einen Standard-Güterzug vom 13. Dezember an 3,05 Euro pro Kilometer und damit 2,3 Prozent mehr als im laufenden Jahr gezahlt werden. „Diese Trassenpreis-Erhöhung passt nicht in die Landschaft“, sagt Peter Westenberger, Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE). „Selbst wenn die eigentliche Corona-Krise dann überwunden sein sollte, wird die Branche noch an ihren Folgen zu kauen haben.“ Die gesamte Trassenpreisermittlung im Eisenbahnregulierungsrecht müsse neu gestaltet werden. bek
