Private Gleisanschlüsse rückläufig

Ein gutes Vierteljahrhundert nach der Bahnstrukturreform 1994 herrscht beim Thema „Anschlussgleise“ Ernüchterung.

Das ist auf jeden Fall bei der Linken-Bundetagsabgeordneten Sabine Leidig der Fall. Sie hatte sich im Rahmen einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung zu den „ Gleisanschlüssen im deutschen Bahnnetz“ erkundigt. Trotz einer seit 1994 bestehenden nationalen Förderung wurden bis heute bundesweit 9391 Gleisanschlüsse stillgelegt und damit 80 Prozent der Anlagen, die im Referenzjahr 1994 noch vorhanden waren. Im Jahresdurchschnitt wurden trotz der Förderung gerade einmal elf Gleisprojekte konkret realisiert. Leidig kommentiert die Fakten so: „Die Bundesregierung redet über die Förderung des Schienengüterverkehrs, aber in Wirklichkeit tut sie so gut wie nichts.“ Geschehe „nicht schnell etwas zur Rettung des Einzelwagenverkehrs, werden noch mehr Transporte von der Schiene auf Lkw verlagert“. EHA

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