Sanierung der Braker Binnenschleuse

An der Braker Binnenhafenschleuse werden jetzt bis zum 19. Juli umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt. Während die beweglichen Schütze des Außentores repariert werden, mit denen der Wasserstand in der Schleusenkammer reguliert wird, sind Schleusendurchfahrten nur zeitlich begrenzt und tideabhängig möglich.

Im Rahmen der Reparaturarbeiten wird das Außentor der Schleuse in die Torkammer verfahren und dort trockengelegt. Somit schützt nur das Binnentor den Binnenhafen vor der Tide der Weser. Eine Schleusung zur Überwindung unterschiedlicher Wasserstände kann wegen der fehlenden Kammer nicht stattfinden. Entspricht jedoch der Wasserstand im Binnenhafen dem der Weser, so kann das Tor geöffnet werden und Schiffe in oder aus dem Binnenhafen fahren.

Dieses Verfahren, die so genannte Dockschleusung, ist gemäß dem Tideverlauf zweimal täglich für rund eine Stunde möglich, wie NPorts mitteilte. Der Eigentümer und Betreiber von fünf Seehäfen, sieben Inselversorgungs- und drei Regionalhäfen an der deutschen Nordsee wird im Zeitraum der Reparaturarbeiten diese Dockschleusung täglich durchführen – jedoch nur während der Tageslichtzeit, weil dann gute Sichtverhältnisse herrschen.

Bei vorherigen Konservierungsarbeiten an den Stemmtoren und an der Schleusenkammer war festgestellt worden, dass die Schütze aufgrund von Verschleißerscheinungen an mehreren Stellen undicht sind. Mit der Sanierungsmaßnahme will NPorts die Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie die Deichsicherheit langfristig sicherstellen. Die Arbeiten an der Schleuse sind zudem für den Hochwasserschutz wichtig. Denn zwischen dem 15. September und dem 15. April 2017 werden sowohl das Außentor als auch die Stemmtore des Außenhauptes bei einer bestehenden Sturmflutwarnung geschlossen. bre

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