Shell startet Initiative für Bio-LNG
Der Energiekonzern Shell will mit dem Aufbau eines flächendeckenden LNG-Tankstellennetzes für den Schwerlastverkehr dazu beitragen, den CO2-Ausstoß der Transportbranche kurzfristig um rund eine Million Tonnen zu senken.
Mittel zum Zweck ist Bio-LNG, also verflüssigtes Methan, das aus Gülle oder landwirtschaftlichen oder kommunalen Bio-Abfällen gewonnen wird.
Zugleich treibt Shell die Dekarbonisierung der eigenen LNG-Kraftstoffversorgungskette voran. Diese umfasst die gesamte inländische Wertschöpfungskette für den schweren Straßengüterverkehr, einschließlich der Beschaffung des Biomethans sowie des Baus von Gasverflüssigungskapazitäten und der Verteilung des CO2-neutralen LNG über die LNG-Tankstellen. Darüber hinaus will der Konzern die eigene Tankwagenflotte auf LNG umstellen.
Shell habe sich zum Ziel gesetzt, den Netto-CO2-Ausstoß seiner Energieprodukte bis 2035 um rund 20 Prozent und bis 2050 um etwa die Hälfte zu senken. bek/ben
