Atom-Einigung birgt Vorteile für IRISL
Die geplante Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran nach der jüngsten Einigung im Atomstreit könnte zu einer Renaissance der iranischen Staatsreederei IRISL führen. Schon im vergangenen Jahr hatte die Reederei nach einer Lockerung der Handelsbeschränkungen zusätzliche Verkehre anbieten können und begonnen, zaghaft in die Modernisierung der Flotte zu investieren (THB 3. März 2014). Experten rechnen damit, dass innerhalb kürzester Zeit allein das Handelsvolumen mit Deutschland von derzeit rund 2,1 Milliarden Euro auf über zehn Milliarden Euro anwachsen könnte. Zugute kommt dem Iran auch das chinesische Konzept der „Neuen Seidenstraße“. Dieses misst dem See- und Öltransport über die Straße von Hormus eine hohe Bedeutung zu. rtr/pk