Box-Carrier erobern weiter den Markt für Kühlladung

Während die Flotte der konventionellen Kühlschiffe weiter schrumpft, sind die mit Reefer-Kapazitäten ausgestatteten Vollcontainerschiffe kontinuierlich auf dem Vormarsch.

Zu dieser Einschätzung kommt das auf die maritime Verbundwirtschaft ausgerichtete Research-Institut Drewry in einer jetzt vorgelegten Studie. Sie trägt den Titel: „Reefer Shipping Market Annual Review & Forecast“ und zeigt, dass die Flotte der Vollcontainer-Carrier mit Anschlüssen für Kühlcontainer 2014 im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 Prozent gewachsen ist. Bis 2018 erwartet das britische Consulting-Unternehmen in diesem Marktsegment sogar einen Kapazitätsanstieg um 20 Prozent.

„In der konventionellen Kühlschifffahrt gibt es derzeit nur wenig Neubauaufträge, so dass die Flotte schrumpft. Im Gegensatz dazu ist das Orderbuch für Containerschiffe voll – und es wird erwartet, dass diese Entwicklung vorerst anhält“, sagt Kevin Harding, der Verfasser der Studie bei Drewry.

Parallel zu dieser Entwicklung hat sich mit Sea trade Reefer Chartering inzwischen ein Unternehmen im Markt etabliert, das sich nach eigner Aussage mit sogenannten „fully containerised reefer vessels“, kürzeren Transitzeiten und reefer-spezifischen Serviceleistungen von den Containerreedereien abheben will. Zu diesem Zweck hat Seatrade Reefer Chartering sechs Schiffe des genannten Typs mit einer Reeferkapazität von jeweils 500 bis 700 FEU in Auftrag gegeben. Darüber hinaus bestehe eine Option für sechs weitere Schiffe, heißt es in der Studie. Dementsprechend erwartet Harding in Zukunft einen „harten Konkurrenzkampf“ zwischen den Marktteilnehmern. bre

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