Freie Fahrt trotz Waffenfundes

Der norwegische Autofrachter „Höegh Transporter“ (IMO 9176395), auf dem nicht-deklarierte Waffen gefunden worden waren, darf den Hafen von Mombasa jetzt wieder verlassen.

Die Entscheidung sei nach einer „diplomatischen Intervention“ gefallen, teilte ein Vertreter des Schifffahrtsunternehmens Höegh Autoliners mit. Nach acht Tagen habe die „Höegh Transporter“ die Erlaubnis zum Auslaufen bekommen, zitierte der kenianische Sender Citizen TV den gesetzlichen Vertreter des Unternehmens, Cliff Omberta. Zuvor hatten die Behörden des Landes das Schiff durchsucht und eine Anklage gegen die Besatzung wegen illegalen Waffentransports vorbereitet (THB 25. September 2015). Die Waffen seien ohne Wissen des Transportunternehmens an Bord gebracht worden, teilte Höegh in einer Stellungnahme mit.

Weiter unklar ist hingegen das Schicksal des Mehrzweckfrachters „Hong“ (IMO 9424572), der seit Dezember 2014 im kanadischen Baie-Comeau festgehalten wird. Während des Löschens der Ladung hatte das 19.347-tdw-Schiff damals seinen Besitzer gewechselt, wobei es zu einem Rechtsstreit zwischen dem Verkäufer und dem Käufer, Auerbach Bereederung, kam. Erst wenn dieser vor dem kanadischen Gericht beendet ist, darf die „Hong“ den Hafen wieder verlassen. Bei dem Streit soll es unter anderem um nicht eingehaltene Sicherheitsstandards gehen. bre

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