Hafen Antwerpen steigert Güterumschlag

Im Hafen Antwerpen sind im ersten Quartal 2020 insgesamt 59,1 Millionen Tonnen und damit vier Prozent mehr Güter umgeschlagen worden als im Vorjahreszeitraum. Die Auswirkungen der Corona-Krise werden nach Einschätzung der Verantwortlichen im zweiten Quartal deutlich werden aufgrund von ausfallenden Schiffsanläufen, Stilllegungen in der Produktion wichtiger Industriesektoren in Westeuropa sowie aufgrund veränderter Verbrauchsgewohnheiten.

Nach Angaben der Hafenverantwortlichen hat insbesondere der Zuwachs im Containerverkehr in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres den Rückgang in anderen Bereichen wie konventionellem Breakbulk und RoRo ausgeglichen. Mit einem Wachstum von 9,5 Prozent auf 3,02 Millionen TEU bleibt der Boxumschlag das mit Abstand wichtigste Segment im Hafen Antwerpen.

Unter Druck stehen indes weiterhin die Güterströme im Breakbulk-Bereich. „Daraus ergibt sich im ersten Quartal 2020 ein Gesamtrückgang von 27,8 Prozent auf 1,74 Millionen Tonnen, wobei die Importe stärker betroffen sind als die Exporte“, heißt es aus Antwerpen. Auch der Umschlag von Eisen und Stahl, der wichtigsten Gruppe dieses Segments, ist mit einem Minus von 36,8 Prozent weiter stark rückläufig. Negativ entwickelte sich zudem der Umschlag von Neufahrzeugen, der um 18 Prozent einbrach. Insgesamt sank der RoRo-Umschlag im ersten Quartal um 20,3 Prozent auf 1,07 Millionen Tonnen.  bek

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