Hapag-Lloyd: FDP fordert Ausstieg
Die Ankündigung von Hapag-Lloyd, einen Teilbörsengang noch in diesem Jahr vorzunehmen, sollte vom Hamburger Senat als Ausstiegssignal aufgenommen und entsprechende Schritte schnell eingeleitet werden. Das jedenfalls meint die FDP-Bürgerschaftsfraktion. Für deren wirtschaftspolitischen Sprecher, Michael Kruse, muss „der Senat im unmittelbaren Anschluss an den Börsengang seine freien Aktien verkaufen und so seinen Anteil an Hapag-Lloyd reduzieren“. Bleibe die Stadt „auf ihren Anteilen sitzen, so ist der Bürgermeister mit seiner Beteiligungsstrategie gescheitert“. Sollte der Senat zum Verkauf von Anteilen nicht in der Lage sein, so müsse er das der Bürgerschaft „umgehend berichten“. Die Reederei will nach eigener Darstellung über den IPO rund 446 Millionen Euro erlösen. EHA

