Indiens Schifffahrt setzt auf Fernost
Nach China hat auch Korea eine Vereinbarung mit Indien über maritime Projekte getroffen. Bei einem Besuch von Indiens Premierminister Narendra Modi bei der koreanischen Werft Hyundai Heavy Industries (HHI) ging es darum, die Geschäfte zwischen beiden Staaten auszubauen, um die indische Schifffahrtsindustrie weiterzuentwickeln.
Konkret sprachen beide Seiten über den Bau von LNG-Tankern, über Marineschiffe und Schiffbautechnologie. Indiens staatliche Gasgesellschaft GAIL soll demnächst bis zu elf LNG-Carrier bestellen. Zwischen HHI und der in Indien ansässigen Larson & Toubro besteht bereits eine Absichtserklärung für den Bau von Flüssiggastankern.
Vor seinem Besuch in Korea war Modi bereits nach China gereist. Mit Chinas Regierungschef Li Keqiang schloss der indische Premier ein Wirtschaftsabkommen ab. China hat Indien Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Dollar zugesagt (THB 18. Mai 2015). fab
