Japan: Chinesischer Kapitän arretiert

Im japanischen Hokkaido wurde ein chinesischer Kapitän festgenommen. Dem Schiffsführer des Mehrzweckfrachters „Lucky Star 8“ (IMO 9054767) wird vorgeworfen, Berichte über die letzten Anläufe des Fahrzeugs gefälscht zu haben.

So seien den japanischen Behörden bei einer Routine-Inspektion des Schiffs verdächtige Dokumente aufgefallen. Die Papiere hätten einerseits ein Anlegen in China im Januar und andererseits einen zeitgleichen Vorgang in Nordkorea dokumentiert. Damit liege ein Verstoß gegen die jüngst von Südkorea und Japan erlassenen Sanktionen gegen den kommunistischen Nachbarn vor. Demnach darf kein Schiff die eigenen Häfen anlaufen, das in den vorherigen 180 Tagen in Nordkorea war. Mit dieser Regelung gehen die beiden Staaten noch strenger vor als die Vereinten Nationen. Die UN hatten Anfang März lediglich Embargos gegen die Flotte der nordkoreanischen Reederei Ocean Maritime Management (OMM) verhängt. ger

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