Japanische Reeder legen deutlich zu

Japans drei größten Reedereien – Mitsui OSK Lines (MOL), Nippon Yusen Kaisha (NYK) und Kawasaki Kisen Kaisha (“K”Line) – melden für das zurückliegende Quartal beträchtliche Gewinnsteigerungen.

Der größte Sprung gelang NYK. Das Unternehmen vervierfachte seinen Nettoprofit von April bis Juni 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 346 Millionen Dollar. Dabei stieg der Umsatz nur leicht um 1,1 Prozent. Die Gewinnsteigerung ist somit vor allem auf die Kostensenkung und die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs zurückzuführen.

“K”Line konnte den Gewinn auf 83,3 Millionen Dollar mehr als verdoppelt (THB 31. Juli 2015), ebenfalls aufgrund von reduzierten Ausgaben, aber auch dank des Slow Steaming, des erstarkten Tankermarkts, der Abwertung des Yens und gesunkenen Treibstoffkosten.

MOL erwirtschaftete im vergangenen Quartal einen Überschuss von 104,3 Millionen Dollar. Das bedeutet immerhin eine Steigerung um 50 Prozent. Der Umsatz blieb auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Auch MOL hebt die Belebung im Tankermarkt hervor, mit der sich die Schwäche in der Bulkschifffahrt und im Containersegment kompensieren ließ. fab

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