K-Line erwartet höhere Verluste

Aus dem Joint Venture One entstehen K-Line Verluste, Foto: One
Kawasaki Kisen Kaisha, kurz K-Line, hat die Prognose für das laufende Jahr gesenkt und eine weitreichende Strukturreform innerhalb des Konzerns angekündigt.
Die eingecharterte Flotte werde reduziert, um die Rentabilität zu verbessern, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Marktbedingungen erforderten entsprechende Anpassungen. Rund 450 Millionen Dollar wollen die Japaner dadurch einsparen, Charterverträge für Containerschiffe und kleine bis mittelgroße Bulker aufzulösen. Das betrifft nach aktuellem Stand 25 Einheiten. Die Laufzeiten der Zeitcharterverträge für Capesize-Bulker will K-Line verlängern, auch im Spotmarkt will das Unternehmen Verbesserungen für sich erreichen.
Für das zum 31. März endende Geschäftsjahr rechnen die Japaner jetzt mit einem Verlust von 900 Millionen Dollar. Bislang war K-Line von minus 280 Millionen Dollar ausgegangen. Die Strukturreform werde zu Kosten in Höhe von 580 Millionen Dollar führen, gefolgt von Rückstellungen für Verluste, die vor allem aus dem Containerschiff-Joint-Venture Ocean Network Express (One) erwachsen. An One sind auch die japanischen Mitbewerber Nippon Yusen Kaisha (NYK) und Mitsui OSK Line (MOL) beteiligt. Die Zusammenlegung der Containersparten erfolgte zum 1. April 2018. fab
