Keine Bohrungen im Atlantik

Foto: Statoil, Die US-Regierung will Offshore-Pläne im Atlantik kippen
Entgegen der bisherigen Ankündigung wollen die Vereinigten Staaten auch nach 2017 keine Öl- und Gasbohrungen vor ihrer Atlantikküste genehmigen. Das gab jetzt das US-Innenministerium bekannt. „Wir haben von vielen Seiten gehört, dass jetzt nicht die Zeit ist, um Förderfelder vor der Atlantikküste zu verkaufen“, sagte Innenministerin Sally Jewell. Kritik am geplanten Verkauf von Förderrechten habe es unter anderem von lokalen Fischern und Tourismusorganisationen gegeben, aber auch das Militär habe Bedenken geäußert.
Der Verzicht auf Förderung im Atlantik ist Teil eines Fünf-Jahres-Plans, der die Erschließung von neuen Öl- und Gasfeldern vor den Küsten der USA regulieren soll. Er bezieht sich auf den Zeitraum von 2017 bis 2022. dpa/fab
