Kohle-Carrier für K-Line

Mehr als 230 Bulker fahren in der K-Line-Flotte. Die „Miyagawa Maru“ ist ihr jüngstes Mitglied, Foto: K-Line
Die Flotte der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha (K-Line) hat ein neues Mitglied. Mit der „Miyagawa Maru“ (IMO 9839040) übernahm das Unternehmen jetzt ihren jüngsten Neubau von der ebenfalls japanischen Werft Imabari Shipbuilding in Marugame. Das teilte K-Line nun mit.
Der 101.974 Tonnen tragende Kohlefrachter „Miyagawa Maru“ wurde den Angaben zufolge speziell als Hekinanmax konzipiert. Demnach komme der Carrier primär zur Versorgung des Hekinan-Kraftwerks an der Mikawe-Bucht zum Einsatz. Die vom Energiekon zern Jera betriebene Anlage gilt mit einer installierten Leistung von 4,1 Gigawatt als leistungsstärkstes Kohlekraftwerk in Japan und ist seit 1991 in Betrieb.
Die „Miyagawa Maru“ ist knapp 250 Meter lang, 43 Meter breit und kommt auf rund 13 Meter Tiefgang. Mit 57.841 BRZ vermessen, verkehrt sie unter japanischer Flagge.
Die Bulker-Flotte von K-Line umfasst Unternehmensangaben zufolge mehr als 230 Massengutfrachter, darunter knapp 100 Capesizer sowie knapp 30 speziell als Kohle-Carrier entwickelte Einheiten. ger