Liner atmen auf
Aufatmen bei Maersk. Der dänische Konzern teilte am Dienstag mit, die Untersuchung des US-Justizministeriums über Praktiken von Containerschiffunternehmen sei abgeschlossen, die Gruppe sei von jeglichen Verpflichtungen befreit worden.
Vor zwei Jahren hatte das Ministerium angeordnet, dass Führungskräfte mehrerer Liner in einer kartellrechtlichen Untersuchung über Praktiken der Branche aussagen sollen. Ermittler waren damals in ein Treffen – das Box Club Meeting – der 20 größten Reedereien in San Francisco geplatzt und überreichten Spitzenmanagern Vorladungen. Der Vorwurf: Preisabsprachen (thb.info 22. März 2017). Maersk und Hapag-Lloyd bestätigten umgehend, entsprechende Schreiben erhalten zu haben. Die ebenfalls betroffene Reederei MSC teilte jetzt mit, das Verfahren sei beendet, es gebe keine Strafen gegen MSC. fab
