Maersk bindet Kuba in Dienst ein

Die dänische Maersk Line hat jetzt den ersten regelmäßigen Liniendienst nach Kuba gestartet. Im Rahmen des transatlantischen CRX-Dienstes wird Porto Mariel, eine Hafenstadt 50 Kilometer von Havanna entfernt, in die Reise eingebunden. Der Maersk-Dienst kommt von Bremerhaven, Tilbury, Rotterdam und Cork und geht nach Manzanillo in Panama. Optional kann noch Santiago de Cuba angelaufen werden. Dieser Dienst wird mit 2556-TEU-Schiffen bedient. Seit der zögerlichen wirtschaftlichen Öffnung ist der Containerumschlag auf Kuba um etwa 10 bis 15 Prozent angestiegen. Vor allem internationale Investitionen und Modernisierungen der Sonderwirtschaftszone Mariel und des alten Kreuzfahrthafens in Havanna gelten als Treiber dieser Entwicklung. Die Privatinvestitionen haben sich binnen Jahresfrist verdoppelt. Zudem hat Kuba den Visazwang aufgehoben, was den Kreuzfahrttourismus befördern dürfte. pk

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