Mayday: „EM Oinousses“ am Haken

Kotug-Schlepper brachten die unkontrollierbare „EM Oinousses“ sicher in den Hafen von Nacala, Foto: Kotug International
50 Seemeilen vor Nacala, Mosambik, haben die Besatzungen von zwei Schleppern von Kotug International ein Containerschiff und dessen 25-köpfige Besatzung gerettet und in einen sicheren Hafen geschleppt.
Am Montag hatten die Schlepperbesatzungen ein Mayday-Signal der „EM Oinousses“ (IMO 9203514) empfangen. Das 2000 gebaute und 207,20 Meter lange Schiff war durch einen Brand im Maschinenraum in Seenot geraten. Die Besatzung bat per Funk um Hilfe, und die in der Nähe befindlichen Schlepper von Kotug halfen prompt. Sie gehören zu einem der führenden Schlepperunternehmen, das seine Dienstleistungen auf globaler Ebene anbietet. Der Hauptsitz ist in den Niederlanden, aber auch in Russland, Asien, Australien, Afrika und der Karibik mit Schlepp-Services präsent.
Das unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Containerschiff war auf dem Weg von Maputo nach Mombasa, als es im Maschinenraum zu einem Brand kam. Obwohl die Besatzung des Schiffes das Feuer löschen konnte, war der Frachter trotz relativer Nähe zum Festland nach Einschätzung der Schiffsführung nicht mehr sicher beherrschbar.
Trotz des hohen Seegangs wurde die Bergung des Schiffes durch die leistungsstarken Schlepper „RT Spirit“ (IMO 9190054) und „RT Magic“ (IMO 9190066) durchgeführt. Beide Schlepper stellten eine schnelle Leinen-Verbindung zum Havaristen her. Am Dienstag erreichte der Verband sicher und mit unverletzt gebliebenen Crewmitgliedern den Hafen von Nacala, wo alle von Bord gehen konnten.
„Wir sind froh, dass wir die ‚EM Oinousses‘ und ihre Besatzung in einen sicheren Hafen bringen und eine mögliche Katastrophe für das Schiff, seine Besatzung und die Umwelt verhindern konnten. Ich bin stolz auf unsere gut ausgebildete Besatzung, die auf das Mayday-Signal angemessen reagiert hat“, sagt Ard-Jan Kooren, CEO von Kotug International. tja
