Mit Rotorblättern durch den NOK

Die 90 Meter lange „Treville“ transportierte die knapp 64 Meter langen Rotorblätter von Ferrol nach Rostock, Foto: Hasenpusch
Mit der „Treville“ hat jetzt eine der jüngsten Einheiten von Briese Schiffahrt erstmals den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) passiert.
Der knapp 90 Meter lange und 14,8 Meter breite Mehrzweckfrachter hatte zuvor im spanischen Ferrol sechs Rotorblätter von General Electric Renewable Energy geladen, sagte ein Reedereisprecher dem THB. Nun wurden die 63,7 Meter langen Komponenten mit einem Gewicht von jeweils 18,7 Tonnen in Rostock gelöscht.
Für die „Treville“ folgte am Montag bereits der nächste Auftrag: In Drochtersen sollte der Frachter neue Rettungsboote der Hatecke-Werft für den italienischen Schiffbaukonzern Fincantieri laden.
Die „Treville“ wurde im vergangenen September von der chinesischen Werft Zhejiang Zengzhou Shipbuilding als drittes Schiff einer Viererserie abgeliefert. Zuvor waren im Februar und Juli die „Monika“ und die „Aramis“ sowie danach im Dezember die „Johannes“ in Fahrt gekommen.
Die 5000-tdw-Frachter wurden von Bureau Veritas klassifiziert und verkehren unter niederländischer Flagge. Sie verfügen über eine Laderaumkapazität von jeweils 6405 Kubikmeter. Mit 1600-Kilowatt-MaK-Motoren ausgestattet, erreichen die Schiffe eine Höchstgeschwindigkeit von 12 Knoten. ger