NOL offenbar doch nicht zum Verkauf
Die Staatsholding von Singapur, Temasek Holdings, sieht laut Beratungsunternehmen Drewry von einem Verkauf ihrer Anteile an Neptune Orient Lines (NOL) ab. Die Reederei schreibt seit Jahren Verluste. Dabei hatte Temasek nach Medienberichten schon eine Vereinbarung mit einer Bank getroffen, die eine Platzierung von Aktien im Rahmen des Verkaufs begleiten soll (THB 20. Juli 2015). Massive Kosteneinsparungen hatten zuletzt immerhin dafür gesorgt, dass sich der Nettoverlust im ersten Quartal auf elf Millionen Dollar reduzierte – nach minus 98 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Allerdings ging der Umsatz um 13 Prozent auf rund zwei Milliarden Dollar zurück.
NOL hält 100 Prozent der Anteile an American President Lines (APL). APL wiederum ist ebenso wie Hapag-Lloyd an der G6-Allianz beteiligt. Temasek hatte APL Logistics im Februar für 1,2 Milliarden Dollar an die japanische Kintetsu World Express verkauft. fab
