OECD plant Emissionssteuer

Nach Informationen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die internationale Schifffahrt 2012 rund 800 Millionen Tonnen Kohlendioxid zum weltweiten Schadstoffausstoß beigetragen. Damit haben sich die Emissionen durch die Schifffahrt seit 1990 verdoppelt. Hauptverursacher seien Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker. Wenn diese Entwicklung weiter fortschreitet, befürchtet die OECD 2050 einen bis zu 250 Prozent höheren Schadstoffausstoß als heute. Deshalb hat sie jetzt ein Papier mit dem Titel „Wo stehen wir und wie geht es weiter?“ vorgestellt. In diesem fordert die OECD unter anderem die Festlegung von absoluten Emissionsgrenzen für die Schifffahrt, um die Erderwärmung, wie auf der UN-Klimakonferenz 2009 beschlossen, auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen. Ebenso soll die IMO einen Aktionsplan und Reports entwickeln, die jährlich konkrete Informationen über die Nutzung der Schiffe, ihre Geschwindigkeit sowie Maßnahmen zur Energieeffizienz und den Einsatz alternativen Energiequellen liefern.

Darüber hinaus schlägt die OECD eine Kohlendioxidsteuer für die Schifffahrt vor. Diese soll bei 25 US-Dollar pro Tonne Kohlendioxid liegen. Das Geld könne in den Green Climate Fund der UN fließen, der gegründet wurde, um Geld für Klimaprojekte – sowohl zur Minderung von Treibhausgasen als auch zur Anpassung an den Klimawandel – in Entwicklungs ländern bereitzustellen. bre

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