Premiere für Megaboxer von CMA CGM

Der 398 Meter lange 17.722-TEU-Carrier „CMA CGM Bourgainville“ machte jetzt in Hamburg am Terminal Burchardkai fest, Foto: Hasenpusch
Weiterer Erstanlauf eines Megaboxers von CMA CGM in Hamburg: Der 17.722-TEU-Frachter „CMA CGM Bourgainville“ machte am Sonntag auf seiner Jungfernreise am Terminal Burchardkai der HHLA die Leinen fest.
Das 398 Meter lange und 54 Meter breite Schiff (IMO 9702156) mit einer Tragfähigkeit von 186.528 Tonnen ist die vierte von insgesamt sechs bestellten Einheiten dieser Größenordnung. Angetrieben wird der mit 175.688 BRZ vermessene Containerfrachter über einen 63.910 Kilowatt leis tenden MAN-B&W-Motor vom Typ 11S90ME, der eine Geschwindigkeit von bis zu 23,5 Knoten ermöglicht. Die „CMA CGM Bourgainville“ fährt künftig im Asien-Europa-Dienst der Allianz Ocean Three mit den Reedereipartnern UASC und CSCL.
Gebaut wurde das Schiff in Südkorea bei Samsung Heavy Industries. Die „CMA CGM Bourgainville“ ist das dritte und letzte Schiff, das die Koreaner zur Sechser-Serie der 17.722-TEU-Frachter für die Franzosen beisteuern. Den Auftakt hatte im Mai die „CMA CGM Kerguelen“ (IMO 9702132) gemacht. Im Juli folgte die „CMA CGM Georg Forster“ (IMO 9702144), die in Hamburg feierlich getauft wurde. Kurz darauf übernahmen die Franzosen in China die „CMA CGM Vasco de Gama“ (IMO 9706889). Dabei handelt es sich um den größten Box-Carrier, der bislang bei einer chinesischen Werft gebaut wurde.
CMA CGM hatte das Transportvolumen im zweiten Quartal 2015 um 6,2 Prozent auf 3,3 Millionen TEU gesteigert. Die Flotte der weltweiten Nummer Drei unter den Linienreedereien wuchs im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf 467 Einheiten. Da die neuen Schiffe immer größer werden, legte die Gesamtkapazität noch stärker zu – um 12,2 Prozent auf knapp 1,8 Millionen TEU. Bei den Neubestellungen ist die Reederei mittlerweile bei einer Größenordnung von 20.500 TEU angekommen. fab
