Regionaler Hub für Westafrika

CMA CGM baut das internationale Engagement weiter aus, Foto: Hasenpusch
Der französische Reedereikonzern CMA CGM hat mit zwei Partnern ein Konsortium für den Betrieb eines Terminals in Kamerun gegründet.
Zusammen mit Bolloré und der chinesischen CHEC schloss CMA CGM auf Initiative der Regierung Kame runs einen Vertrag über 25 Jahre für den Kribi Container Terminal (KCT). Der KCT mit einer Gesamtkapazität von 1,4 Millionen TEU kann von Schiffen mit bis zu 8000 TEU angelaufen werden. Ein 350 Meter hoher Kran wird in einigen Monaten funktionstüchtig sein, teilte CMA CGM jetzt mit.
Die Reederei will mit ihren Partnern dafür sorgen, dass sich der KCT zu einem regionalen Hub für die afrikanische Atlantikküste von Senegal nach Gabun entwickelt. Internationale Relevanz soll der Terminal auch durch Anläufe von Schiffen aus Asien und Europa erlangen. Der KCT soll außerdem dazu beitragen, die Wirtschaft in Kamerun anzukurbeln und auch Staaten ohne direkte Anbindung ans Meer wie den Tschad und die Zentralafrikanische Republik zu unterstützen. Mehr als 2000 direkte und indirekte Jobs soll das Projekt schaffen.
Seit 2001 ist CMA CGM in Afrika präsent. Im vergangenen Jahr transportierte die Reederei rund 1,2 Millionen Container von und nach Afrika. fab


