Sea Watch: Mehr Hilfe erforderlich
Die internationale Hilfe zur Rettung von Flüchtlingen aus Nordafrika, die dabei das Mittelmeer überqueren, muss verstärkt werden. Dafür spricht sich die private Flüchtlingsinitiative Sea Watch aus. Oftmals seien der fast 100 Jahre alte Fischkutter der Initiative aus Brandenburg sowie die Schiffe von „Ärzte ohne Grenzen“ und der Hilfsorganisation MOAS die einzigen, die vor der Küste Libyens Flüchtlinge in Seenot suchen und bergen, berichtete Sea Watch jetzt. Allein am vergangenen Donnerstag habe das in Hamburg umgebaute Schiff mehr als 500 Menschen gerettet. Das Sea-Watch-Team nimmt keine Flüchtlinge an Bord, setzt aber Rettungsinseln aus, versorgt die Menschen mit Wasser und ruft Hilfe. 2015 flohen schon mehr als 300.000 Menschen übers Mittelmeer. EHA/dpa
