Stena Line erhöht Kapazität

Aufgrund der hohen Kapazitätsnachfrage auf der Route von Rotterdam (Europoort) nach Harwich setzt Stena Line ab Januar 2018 größere Schiffe ein, teilte die Reederei jetzt mit.

Bislang wird die Route zwischen den Niederlanden und Großbritannien zweimal täglich von den Einheiten „Capucine“ (IMO 9539066) und „Severine“ (IMO 9539078) bedient. Nach dem Auslaufen der Charterverträge im Januar 2018 setzt Stena Line die RoRo-Frachter „Misida“ (IMO 9348948) und „Misana“ (IMO 9348936) ein und erhöht damit die Kapazität um 20 Prozent.

Die Kapazitätserweiterung sei auch Ergebnis der positiven Entwicklung von Europoort als Schienenknotenpunkt im Frachtverkehr zwischen Europa und Großbritannien, so Stena. Der Austausch der Schiffe fällt zusammen mit dem voraussichtlichen Abschluss der Ausbauarbeiten im Hafen. Mit dem Ziel, die Position von Europoort als Multifunktions-Hub zu stärken, entsteht derzeit ein zweiter Anleger.

„Die Volumen von der Schiene spielen eine wichtige Rolle“, sagte Annika Hult, Trade Director Stena Line North Sea. „Der Eisenbahngüterverkehr zwischen Poznan in Polen und Europoort läuft derzeit sehr gut. Wir glauben, dass sich der kombinierte Verkehr Schiene/RoRo künftig noch stärker entwickeln wird.“ fab

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