Unfallzahlen verdoppelt

In den Gewässern Südkoreas kam es 2015 zu 2740 Unfällen. Das sind mehr als doppelt so viele wie durchschnittlich in den vorherigen drei Jahren (1367). Das teilte die Regierung des Landes jetzt mit.

Das Ministerium für öffentliche Sicherheit (MPSS) sieht das Problem vor allem bei zunehmend mangelhafter Ausrüstung und schlechter Wartung. So rechnet das MPSS 854 Havarien und Schiffsunfälle unzureichenden Wartungsmaßnahmen zu – 2014 waren es 377. 676 Vorfälle seien auf fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen. Im Vorjahr waren es 305.

Nach Angaben des MPSS ereigneten sich 1566 Fälle auf Fischereifahrzeugen, 324 auf Vergnügungsschiffen und 145 auf Schleppern und Barges.

Aufgrund der alarmierenden Zahlen will das MPSS eine Institution für Schiffssicherheit ins Leben rufen. Die südkoreanische Küstenwache plant für Ende Mai zudem die Einführung eines mobilen maritimen Sicherheitstrupps. ger

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