US-Bilanzstandard geändert

Die Schifffahrt und der Offshore-Sektor müssen sich auf Änderungen in den Bilanzierungsvorschriften in den USA einstellen.

Wie das britische Beratungsunternehmen Moore Stephens jetzt mitteilte, hat das Financial Accounting Standards Board (FASB) der Vereinigten Staaten ein Update veröffentlicht. Obwohl erwartet worden war, dass der FASB mit dem International Financial Reporting Standard (IFRS) identisch sein würde, seien sich beide Standards zwar ähnlich, wiesen im Detail aber einige Unterschiede auf. Das Update zum FASB-Standard, das ASU 2016-02, Leases (Topic 842), gilt für alle Gesellschaften, die nach US-Standard bilanzieren müssen.

„Die Änderungen sind über einen längeren Zeitraum entwickelt worden, und es wird noch ein paar Jahre dauern, bevor die ersten Bilanzen veröffentlicht werden, die sie erfüllen müssen“, sagte Michael Simms, Partner von Moore Stephens. Da sich für manche jedoch einiges ändern werde, sollten sich die Unternehmen rechtzeitig darauf vorbereiten. So wirkten sich die Neuerungen auch auf Formulierungen in Finanzierungsverträgen aus. Da sich dadurch möglicherweise Vertragsklauseln ändern, sollten mit den Gläubigern im Vorfeld entsprechende Vereinbarungen abgestimmt werden. fab

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