Verkehrsministerkonferenz: Ramsauer erneuert Kritik am EBA

Mit Blick auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), in dessen Räumen die VMK stattfand, sagte er, man könne sich hier einiges in Sachen Fahrzeugzulassung abgucken. Verklausuliert drohte Ramsauer dem EBA mit drastischen Schritten: Er kenne die Vorschriften über Verwaltungs- und Behördenmanagement, und es gebe ganz klare Schritte für Behörden, die sich als nicht reformierbar erwiesen.
Ein Ministeriumssprecher konkretisierte Ramsauers Aussagen gegenüber der DVZ, der Schwesterpublikation von Rail Business: Es gebe das gemeinsam erarbeitete „Handbuch Eisenbahnfahrzeuge“, und dieses gelte es jetzt mit Leben zu erfüllen. „Denkbar ist, im Eisenbahnbereich eine Art Eisenbahn-TÜV zu entwickeln.“ Das bedeute die Einbindung externen Sachverstands unter Beibehaltung des EBA, wie er betonte.
Bei der Zulassung von neuen KFZ-Typen (Typgenehmigung) ist die private Prüforganisation voll verantwortlich und die nationale Behörde – in Deutschland das KBA – registriert lediglich die Genehmigung. Im Eisenbahnbereich hingegen ist das EBA selbst bzw. die Mitarbeiter persönlich für die Erteilung aller notwendigen Zulassungen verantwortlich. (roe)

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