Auf Kreuzfahrt für den Umweltschutz

Kreuzfahrtreisende kommen häufig zu Tausenden an Land. Jetzt können sie sich auf ihren Reisen aktiv nachhaltig engagieren, Foto: MSC Cruises
Die Kreuzfahrtindustrie arbeitet weiter daran, ihr Image als Umwelt- und Klimasünder abzulegen. Die Schweizer Reederei MSC Cruises bezieht dabei jetzt auch direkt ihre Passagiere mit ein. Mit einer neuen Reihe von Landausflügen, die unter dem Titel „Protectours“ zusammengefasst werden, will der Kreuzfahrtanbieter seinen Gästen die Möglichkeit bieten, abenteuerliche Touren mit konkreten Umweltschutzmaßnahmen zu verbinden.
Ein greifbares Beispiel für solch eine Protectour führt in die Wüste von Abu Dhabi. Dort sollen sich Reisende von einem Guide tief in die Wüste führen lassen und gleichzeitig Abfall sammeln können. „Jedes Jahr besuchen Tausende von Einheimischen und Touristen die Wüste, um sich zu erholen, zu entspannen und Abenteuer zu erleben. Leider bleiben dabei viele Hinterlassenschaften wie Reifen, Autobatterien und andere Abfälle zurück, die das empfindliche Ökosystem schädigen“, erklärt MSC Cruises. Die Passagiere hätten die Möglichkeit, „die Wüste zu ‚retten‘“. Am Ende des Ausflugs warte dann in der Hala-Oase ein arabisches Abendessen.
Eine weitere Protectour führt nach Island, wo die Reisenden nach einem Ausritt mit Islandpferden von einem Förster des Forstwirtschaftsverbandes von Kópavogur lernen können, wie man Bäume pflanzt.
MSC Cruises reagiert mit den Touren auf ihren eigenen Trendbericht, der besagt, dass Reisenden die Themen Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Gemeinwohl immer wichtiger werden. ger