Blohm + Voss macht „Bremen“ fit

Mit der Indienststellung der „Hanseatic Nature“ ist bei Hapag-Lloyd Cruises auch die Zeit für die Überholung der „Bremen“ gekommen.

Das verbliebene Expeditionsschiff der ersten Generation wird bis zum 2. Juni bei der Hamburger Werft Blohm + Voss von Grund auf überholt. Kabinen, Kommandobrücke und auch Maschinenanlage bekommen für die nächste Fahrtzeit die notwendige Vorbereitung. Im Rahmen des Werftaufenthalts wird die „Bremen“ zudem auch äußerlich an die neue Generation der Expeditionsschiffe angepasst. Dazu gehört wieder ein blauer Bug mit weißem Rumpf.

Im Fokus stehen aber Arbeiten, die dem Schiff einen fast zweijährigen Einsatz ohne weitere Werftzeit ermöglichen. Schließlich hat die „Bremen“ einen Einsatz fernab der Elbe vor sich. So wird das Kreuzfahrtschiff nach der Werftzeit zunächst in Richtung Island auslaufen. Den Sommer verbringt es dann rund um den Nordpol. Im Winter geht es auf die Südhalbkugel. Im Frühjahr 2020 kehrt die „Bremen“ dann aber nicht nach Nordeuropa zurück, sondern bleibt im Pazifik. Kanada, Kamtschatka und Alaska stehen dann auf dem Plan. Erst am 23. April 2021 soll die „Bremen“ wieder in Hamburg festmachen.

Danach steht das 1990 gebaute Schiff vor einer noch ungewissen Zukunft. Denn mit der Taufe der „Hanseatic Nature“ kürzlich in Hamburg wurde der Generationswechsel in der Flotte eingeläutet. Die „Hanseatic Inspiration“ soll im Spätsommer folgen und am 15. Mai 2021 schließlich die „Hanseatic Spirit“. Wie es dann für die „Bremen“ weitergeht, wird später entschieden. Den Namen will Hapag-Lloyd Cruises aber in der Flotte behalten, so wie „Europa“ und „Hanseatic“. FB/ger

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