CC 3 als Garant für weiteres Wachstum

Mit der Inbetriebnahme seines dritten Kreuzfahrtterminals hat der Hamburger Hafen die Voraussetzungen für eine nachhaltig gesicherte Spitzenstellung im internationalen Kreuzfahrtgeschäft geschaffen.

Davon zeigte sich Sacha Rougier, Geschäftsführerin von Cruise Gate Hamburg (CGH), auf dem 11. Hamburger Hafentag der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG) vor rund 100 Teilnehmern überzeugt.

Das neue Terminal im Herzen des Hamburger Hafens sei von der Idee bis hin zur Inbetriebnahme am 9. Juni 2015 in einer Rekordzeit verwirklicht worden, stellte Rougier fest, die 15 Jahre lang mit der Vermarktung des Kreuzfahrtstandortes Marseille befasst war, bevor sie nach Hamburg kam. Der CC 3 sei auf einen hohen, auch punktuellen Passagierdurchsatz ausgelegt. Ein-und auscheckende Passagiere würden auf zwei Gebäudeteile konzentriert. In Spitzen könnten so täglich bis zu 8000 Reisende abgefertigt werden.

Der neue Terminal sei zudem auch für Busse und Pkw optimal erreichbar. Wünschenswert wäre jetzt noch eine verbesserte Anbindung über die Wasserseite in Gestalt einer entsprechenden Hafenfährlinie. Denn der dafür benötigte Anleger steht bereits seit Inbetriebnahme des Terminals zur Verfügung.

Die neu gegründete CGH wird ab Januar 2016 für alle drei Hamburger Kreuzfahrtterminals zuständig sein, nämlich den CC 1 (HafenCity), den CC 2 (Altona) sowie den CC 3 (Steinwerder). Die Attraktivität Hamburgs als Kreuzfahrtziel stufte Rougier als sehr hoch an. Nachdem nun die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum bei Passagieren und auch Schiffsanläufen gegeben seien, müsse jetzt Hamburg seinen Fokus auch auf die bessere Erreichbarkeit für Kunden aus Übersee lenken. Das gelte aktuell für Seereisende aus den USA, künftig aber auch für Passagiere aus China. Denn im Reich der Mitte wachse die Anzahl derjenigen, die sich eine Kreuzfahrt finanziell leisten könnten.

Bei der Attraktivitätssteigerung geht es konkret um eine bessere Versorgung mit interkontinentalen Flugverbindungen. Rougier berichtet, dass inzwischen Gespräche mit Airlines und auch dem Flughafen Frankfurt/Main angelaufen seien. Über die interkontinentale Luftverkehrsdrehscheibe könnten künftig zum Beispiel schnelle Zugverbindungen nach Hamburg genutzt werden, mit denen Passagiere aus Übersee nach Hamburg gelangten.

Was die Passagierentwicklung betrifft, rechnet Rougier ab 2016 mit deutlichen Sprüngen. In dem Jahr werde der für Hamburg wichtige Kunde AIDA Cruises mit seinen neuen Schiffen und dem neuen Westeuropa-Programm an den Start gehen. Rougier: „Wir beschäftigen uns aktuell schon mit der Cruise-Saison 2018.“ EHA

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben