Flaggschiff übernommen

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises hat das neue Kreuzfahrtschiff „AIDAprima“ von Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki übernommen. Ein Jahr später als ursprünglich geplant verließ der Luxusliner am Montag den Hafen in Nagasaki in Richtung Hamburg, teilte die Reederei weiter mit. Gründe für die Verzögerungen waren unter anderem Brände an Bord. Zuletzt war der Auslieferungstermin vor gut einem halben Jahr verschoben worden.

„Mit unserem neuen Flaggschiff und den drei folgenden Neubauten werden wir dem deutschen Kreuzfahrtmarkt weitere wichtige Wachstums impulse geben“, betonte der Präsident von AIDA Cruises, Felix Eichhorn, bei der Übergabe im Beisein von Michael Thamm, CEO Costa Group, und Shunichi Miyanaga, President and CEO MHI, sowie Yoichi Kujirai, President and CEO, Commercial Aviation & Transportation Systems MHI.

Derzeit wird ein weiteres Schiff in Japan gebaut. Es soll 2017 fertiggestellt werden. Bei der Meyer Werft in Papenburg (Landkreis Emsland) sind ebenfalls zwei weitere AIDA-Clubschiffe im Bau. Die „AIDAprima“ soll am 30 April von Hamburg aus zu ihrer ersten Kreuzfahrt starten. Am 7. Mai wird das elfte Mitglied der Flotte dann beim 827. Hafengeburtstag in Hamburg getauft. Das zweite Schiff der Japan-Baureihe wird „AIDAperla“ heißen. Im neuen Katalog kündigt AIDA für 2017 entsprechende Reisen im westlichen Mittelmeer an. Wie die „AIDA prima“ wird auch die „AIDAperla“ Platz für 3250 Passagiere bieten und eine Tonnage von 124.100 BRZ haben. Die beiden Schwesterschiffe sind dann die deutlich größten Einheiten der AIDA-Flotte. FBi

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