Große Solidarität mit TUI Cruises
Die in Cuxhaven mit dem Luxusliner „Mein Schiff 3“ seit über einer Woche aufgrund einer beabsichtigten Crew-Rückführung präsente Reederei TUI Cruises erfährt seitens der verschiedenen Behörden, aber auch durch medizinische Einrichtungen sowie der Deutschen Seemannsmission wertvolle Unterstützung. Darauf weist das durch die Folgen der Corona-Krise massiv betroffene Unternehmen jetzt hin und spricht zugleich seinen besonderen Dank aus.
Aktuell konnten bis Donnerstag acht der neun positiv auf Covid-19 getesteten Besatzungsmitglieder von Bord des Kreuzfahrtschiffes auf eine Quarantänestation des Ameos Klinikums Seepark Geestland überstellt werden. „Sie werden dort in Isolation untergebracht und versorgt. Allen Patienten geht es gut, sie sind ohne Symptome“, teilte die Reederei mit. Das gelte im Übrigen auch für einen Mitarbeiter, der am 30. April positiv auf das Virus getestet worden war. Er konnte auf der Isolierstation der Helios Klinik Cuxhaven untergebracht werden.
TUI Cruises stehe, so CEO Wybcke Meier, mit allen neun Besatzungsmitgliedern in Kontakt und versorge sie mit allem Nötigen. Dazu gehörten auch die für die Aufrechterhaltung der Kommunikation mit der Heimat so wichtigen Handy-SIM-Karten. Darüber hinaus werden die Besatzungsmitglieder von dem durch TUI Cruises angeforderten psycho-sozialen Dienst der Deutschen Seemannsmission betreut.
Diesen Freitag will die Reederei die ersten Rückflüge für Besatzungsangehörige durchführen. In einem ersten Schritt geht es um 1200 Crew-Angehörige, die in ihre Heimatländer zurückgeführt werden sollen. Das entspricht knapp der Hälfte aller Menschen an Bord von „Mein Schiff 3“. EHA
