Hafen-Infrastruktur ausbauen

Giora Israel, Foto: Arndt
Trotz wachsender politischer Unsicherheiten und regulatorischer Einschränkungen blicken die CLIA Executive Partner optimistisch in die Zukunft der europäischen Kreuzfahrt.
Das zeigte sich jetzt auf dem Port & Destination Forum, zu dem auf Einladung der Cruise Lines International Association (CLIA), des weltweit größten Verbandes der Kreuzfahrtindustrie, mehr als 100 Vertreter der Reiseziele, Reiseveranstalter und Hafenbetreiber nach London kamen.
Bei dem ersten Event, das der Verband in diesem Jahr für diese Zielgruppen organisierte, trafen sich die Beteiligten, um gemeinsame Her aus forderungen und Chancen in den von ihren Schiffen angelaufenen Häfen und Reisezielen zu diskutieren.
Auf der Tagesordnung stand zudem die Reform zum EU-Visakodex für den Schengen-Raum, die zu einem drastischen Anstieg der Anzahl von Touristen aus Drittländern nach Europa führen könnte.
Auch die Notwendigkeit zur Verbesserung der Infrastruktur in europäischen Kreuzfahrthäfen für ein weiteres Wachstum der Branche wurde bei dem Treffen in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs hervorgehoben. Darüber hinaus waren sich die Vertreter einig, dass die Bedeutung der Hafenbetreiber für den Kreuzfahrtbetrieb in naher Zukunft nicht abnehmen werde, da die Branche bei vielen Dienstleistungen weiterhin in starkem Maße auf die Partner in diesem Segment setze.
„Die Veranstaltung hat es uns ermöglicht, die laufenden Diskussionen fortzusetzen“, so Giora Israel, Vorsitzender des Global Port & Destination-Komitees von CLIA und Senior Vice President, Development & Operations, Global Port & Destination Development Group bei Carnival Corporation. „Wir hoffen, unserem Ziel näher gekommen zu sein, ein besseres Verständnis unter allen Beteiligten zu fördern.“
Die nächste Veranstaltung, die CLIA für diese Gemeinschaft ausrichtet, wird am 20. September 2016 das Port & Destination-Gipfeltreffen auf Teneriffa sein. bre
